Die Nachhaltige Entwicklung an der Universität voranzutreiben impliziert einen stetigen Such-, Aushandlungs- und Entwicklungsprozess. Orientierung bietet uns hierfür unsere Nachhaltigkeitsstrategie.
Die vielen Maßnahmen, die dazu dienen sollen, die Ziele der Nachhaltigkeitsstrategie zu erreichen, werden kontinuierlichen umgesetzt. Sie unterscheiden sich teilweise erheblich: Manche Maßnahmen sind kurzfristig und von einzelnen Akteur:innen einfach und eigenständig umsetzbar, ohne dass viele Ressourcen notwendig wären. Andere Maßnahmen erfordern das Zusammenspiel zahlreicher, teils externer Akteur:innen, einen „langen Atem“ und sind von der Aktivierung erheblicher zusätzlicher Ressourcen (Personal, Finanzmittel) abhängig. Viele Maßnahmen bewegen sich zwischen diesen beiden skizzierten Polen. Dementsprechend gibt es unterschiedliche Wege, wie Maßnahmen zur Umsetzung gebracht werden und wir reflektieren und diskutieren regelmäßig, welche Maßnahmen sowohl mit besonderer Dringlichkeit umgesetzt werden sollen, als auch welche besonders einfach umsetzbar sind. Dafür nehmen wir beispielsweise den Aufwand für die Umsetzung und die Nachhaltigkeitswirkung einer Maßnahme in den Blick (Aufwand-Wirkungs-Matrix). Die Universität verfolgt dabei die Strategie, einerseits gezielt „Big Points“ mit verhältnismäßig niedrigem Aufwand gezielt voranzutreiben. Allerdings handelt es sich bei vielen wirkungsmächtigen Maßnahmen gleichzeitig um „dicke Bretter“. Daher sind nichtdestotrotz auch Initiativen aus der Universität und ihrem Umfeld willkommen, die einfache „kleine“ Maßnahmen kurzfristig umsetzen, insbesondere wenn diese die Kultur der Nachhaltigkeit an der Universität und auf dem Campus fördern. Letztlich sind alle Universitätsangehörigen dafür verantwortlich, nach ihren jeweiligen Möglichkeiten zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie beizutragen.
Um den Überblick zu behalten und eine gute wirkungsorientierte Steuerung sowie Priorisierung zu unterstützen, arbeiten wir aktuell daran, ein transparentes Monitoringsystem zu etablieren, das auch die Grundlage für die vorgesehene regelmäßige Nachhaltigkeitsberichterstattung darstellt. Sowohl qualitative Bewertungen als auch quantitative Indikatoren (u. a. in Anlehnung an UNISIMS) spielen hierbei für uns eine wichtige Rolle. Der aktuelle Umsetzungsstand der Nachhaltigkeitsstrategie wird außerdem nicht nur in regelmäßig wiederkehrenden Veranstaltungen und Beteiligungsangeboten in den Blick genommen, sondern auch in verschiedenen Gremien diskutiert.