Energiemanagement
Die Universität Hohenheim ist bestrebt, ihre Energieflüsse nachzuvollziehen und Energieeinsparungen koordiniert und effizient voranzubringen. Hier gibt es alle Informationen rund ums Thema Energiemanagement.
Die Universität Hohenheim ist bestrebt, ihre Energieflüsse nachzuvollziehen und Energieeinsparungen koordiniert und effizient voranzubringen. Hier gibt es alle Informationen rund ums Thema Energiemanagement.
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Die Universität Hohenheim führt aktuell ein Energiemanagementsystem ein, welches konform zu den Anforderungen der DIN EN ISO 50001 ist. Es unterstützt die Universität dabei, Energieflüsse – wie den Verbrauch von Strom, Wärme und Wasser – transparent nachzuvollziehen und auf dieser Basis gezielt Einsparpotenziale zu identifizieren. Durch die Analyse energetischer Daten können Trends erkannt, Effizienzsteigerungen abgeleitet und geeignete Maßnahmen geplant werden. Ein zentraler Bestandteil ist die langfristige Implementierung von Energieüberwachungssystemen, die ein kontinuierliches Monitoring ermöglichen. Auf dieser Grundlage werden energiesparende Maßnahmen, etwa durch die Optimierung von Heizung, Lüftung, Beleuchtung oder IT-Infrastruktur, umgesetzt. Durch eine effiziente Energienutzung wird nicht nur der Energiebezug reduziert, sondern auch die Treibhausgasemissionen der Universität Hohenheim gemindert.
Derzeit erfolgt die Wärmeversorgung am Campus über zwei große Heizkraftwerke. Die zwei Heizkraftwerke mit je 10 MW Leistung werden mit Erdgas und Heizöl betrieben. Insofern besteht hier noch ein großer Transformationsbedarf, der auch im Rahmen des Wärmekonzept der Universität Hohenheim in den Blick genommen wird, um klimafreundlicher Wärme zu erzeugen. Wünschenswert ist in diesem Zusammenhang auch der weitere Ausbau von Photovoltaik auf den Dächern der Universität, wo bisher zwei PV-Anlagen (auf dem Audimax und dem Gebäude der Landesanstalt für Bienenkunde) zur nachhaltigen Stromproduktion auf dem Universitätsgelände beitragen.
Die agrarwissenschaftliche Versuchsstationen werden bereits ganz oder teilweise mit nachhaltiger Wärme versorgt. Beispielsweise sind Biomasse-Zentralheizungen (Hackschnitzel, Miscanthus, Energiekorn oder Pellets) sowohl auf dem Ihinger Hof als auch in Kleinhohenheim vorhanden und tragen zur Wärmeversorgung vor Ort bei.
Der Leitfaden für das Energiemanagement ist die Energiepolitik der Universität Hohenheim. Die Universität bekennt sich in diesem kompakten Strategiepapier zu einer nachhaltigen Entwicklung, wozu auch der schonende Umgang mit der Ressource Energie gehört. Die Energiepolitik bildet die Grundlage für das systematische Energiemanagement, das effiziente Nutzung, kontinuierliche Verbesserung und die langfristige Reduktion von Energieverbrauch und CO₂-Emissionen sicherstellt.