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Energiemanagement

Die Universität Hohenheim ist bestrebt, ihre Energieflüsse nachzuvollziehen und Energieeinsparungen koordiniert und effizient voranzubringen. Hier gibt es alle Informationen rund ums Thema Energiemanagement.

Foto: Eine große Anzahl von Solarpaneelen ist auf einem begrünten Dach installiert. Im Hintergrund sind Bäume und Gebäude sichtbar, die einen klaren Himmel umrahmen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Universität Hohenheim führt ein Energiemanagementsystem ein, welches Konform zu den Anforderungen der DIN EN ISO 50001 ist.
  • Derzeit wird im Rahmen eines Masterplans das Wärmekonzept der Universität Hohenheim überarbeitet, um klimafreundlicher Wärme zu erzeugen.
  • Die Universität Hohenheim bezieht seit 2012 Ökostrom.
  • Witterungsbereinigt hat die Universität Hohenheim im Jahr 2024 weniger Erdgas als 2023 bezogen.

Einführung eines Energiemanagementsystems

Die Universität Hohenheim führt aktuell ein Energiemanagementsystem ein, welches konform zu den Anforderungen der DIN EN ISO 50001 ist. Es unterstützt die Universität dabei, Energieflüsse – wie den Verbrauch von Strom, Wärme und Wasser – transparent nachzuvollziehen und auf dieser Basis gezielt Einspar­potenziale zu identifizieren. Durch die Analyse energetischer Daten können Trends erkannt, Effizienz­steigerungen abgeleitet und geeignete Maßnahmen geplant werden. Ein zentraler Bestandteil ist die langfristige Implementierung von Energie­über­wachungs­systemen, die ein kontinuierliches Monitoring ermöglichen. Auf dieser Grundlage werden energiesparende Maßnahmen, etwa durch die Optimierung von Heizung, Lüftung, Beleuchtung oder IT-Infrastruktur, umgesetzt. Durch eine effiziente Energienutzung wird nicht nur der Energiebezug reduziert, sondern auch die Treibhaus­gas­emissionen der Universität Hohenheim gemindert.
 

Wärmeerzeugung

Derzeit erfolgt die Wärmeversorgung am Campus über zwei große Heizkraftwerke. Die zwei Heizkraftwerke mit je 10 MW Leistung werden mit Erdgas und Heizöl betrieben. Insofern besteht hier noch ein großer Transformationsbedarf, der auch im Rahmen des Wärmekonzept der Universität Hohenheim in den Blick genommen wird, um klimafreundlicher Wärme zu erzeugen. Wünschenswert ist in diesem Zusammenhang auch der weitere Ausbau von Photovoltaik auf den Dächern der Universität, wo bisher zwei PV-Anlagen (auf dem Audimax und dem Gebäude der Landesanstalt für Bienenkunde) zur nachhaltigen Stromproduktion auf dem Universitätsgelände beitragen. 

Die agrarwissenschaftliche Versuchsstationen werden bereits ganz oder teilweise mit nachhaltiger Wärme versorgt. Beispielsweise sind Biomasse-Zentralheizungen (Hackschnitzel, Miscanthus, Energiekorn oder Pellets) sowohl auf dem Ihinger Hof als auch in Kleinhohenheim vorhanden und tragen zur Wärmeversorgung vor Ort bei.
 

Energiepolitik der Universität

Der Leitfaden für das Energiemanagement ist die Energiepolitik der Universität Hohenheim. Die Universität bekennt sich in diesem kompakten Strategiepapier zu einer nachhaltigen Entwicklung, wozu auch der schonende Umgang mit der Ressource Energie gehört. Die Energiepolitik bildet die Grundlage für das systematische Energiemanagement, das effiziente Nutzung, kontinuierliche Verbesserung und die langfristige Reduktion von Energieverbrauch und CO₂-Emissionen sicherstellt. 

Energiespartipps für Alle

Beim Heizen
  • Fenster geschlossen halten, Heizkörper nicht zustellen. 
  • Stoßlüften: Heizung aus, Fenster 5–10 Minuten weit öffnen.
  • Ventile richtig einstellen: 2–3 für ca. 19 °C Raumtemperatur ggf. mit Thermometer prüfen (1 °C Raumtemperatur mehr erhöht den Energieverbrauch um ca. 6 %). 
Bei Hitze
  • Fenster und Türen geschlossen halten. 
  • Klimaanlage moderat einstellen (max. 5–6 °C unter Außentemperatur). 
  • Lüftung in ungenutzten Räumen reduzieren oder ausschalten. 
  • Rollos oder Jalousien nutzen, um Räume im Sommer kühl zu halten.
Zum Stromsparen
  • Geräte komplett ausschalten, Standby vermeiden.
  • Licht nur bei Bedarf einschalten.
  • Nicht benötigte Geräte vom Stromnetz trennen.
  • Aufzüge nur bei Bedarf nutzen.