Karen van Bebber
Studentische Mitarbeiterin im Green Office
Was studieren Sie an der Universität Hohenheim und wie kam es, dass Sie einen Nebenjob im Green Office angefangen haben?
Ich studiere im Master Molekulare Ernährungswissenschaften und interessiere mich besonders für die Verbesserung und Weiterentwicklung von Zellkulturen. Auf den ersten Blick mag dieses Feld wenig mit Nachhaltigkeit verknüpft sein. Ein nachhaltiges Bewusstsein begleitet mich jedoch schon lange und es ist mir ein wichtiges Anliegen, diesen Gedanken in alle Bereiche einzubringen. Dieser grüne Faden zieht sich von meinem FÖJ bis hin zu meiner aktuellen Masterarbeit, in der ich versuche, tierische Produkte bei der Kultivierung von Zellen zu reduzieren oder sogar ganz zu ersetzen. Neben dem Studium habe ich nach einem Nebenjob gesucht, mit dem ich nicht nur mein Leben finanzieren, sondern auch einen ganz konkreten Beitrag zu den gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit leisten kann. So bin ich beim Green Office gelandet.
Was beinhaltet Ihre Aufgaben im Green Office – und was macht Ihnen Spaß an der Arbeit?
Meine Hauptaufgabe im Green Office ist die Vor- und Nachbereitung sowie die Begleitung der Green Teams ‚Forschung & Innovation‘, ‚Governance & Struktur‘ sowie ‚Kultur & Transfer‘. Als kleiner ‚Green Team Allrounder‘ in unserem Büro habe ich viele Einblicke in die verschiedensten Facetten der Nachhaltigkeit an unserer Uni. Die große Bandweite der Projekte und der Kontakt zu den motivierten Mitarbeitenden bereitet mir große Freude. Insbesondere das Green Team ‚Forschung & Innovation‘ macht mir als Bindeglied zwischen meiner Arbeit und meinem Studium viel Spaß. Über verschiedene Ansätze versuchen wir hier, die Labore der Uni nachhaltiger zu gestalten, und einige Tipps kann ich sogar direkt in meinem Masterarbeitsalltag anwenden.
Welche Aufgaben hat das Green Office aktuell und wie und wo kann man es als Studierende:r „kennenlernen“?
Unsere Hauptaufgabe ist es, große und kleine Projekte umzusetzen, um die Uni zu einem nachhaltigeren Ort zu entwickeln und Nachhaltigkeit in ihrem Kern zu verankern. Das Green Office versteht sich dabei als zentrale Anlaufstelle und Verknüpfungspunkt aller nachhaltigen Aktivitäten an der Uni. Studierende können sich an vielen Stellen einbringen. Wir freuen uns über alle, die Lust haben, ihre Perspektiven in unseren Green Teams zu teilen und Projekte voranzutreiben. Wer es unverbindlicher mag, kann jeden letzten Montag im Monat zum ‚Green Lunch‘ vorbeikommen. Ansonsten sind wir auch auf Veranstaltungen wie dem Dies Academicus, dem Markt des Wandels oder der Studienauftaktmesse vertreten. Und ganz aktuell: Für das Green Campus Festival im Mai 2027 suchen wir noch motivierte Studierende, die Lust haben, mitzuorganisieren!
Für Studierende ist es wichtig, dass die Nachhaltige Universität auch auf dem Campus sichtbar wird. Was fehlt da aus Ihrer Sicht bei uns in Hohenheim? Und welche positiven Lieblingsbeispiele haben Sie?
Was noch fehlt, ist für mich ein nachhaltigeres und deutlich pflanzlicheres Essensangebot in der Mensa. Es gibt aber glücklicherweise auch schon sehr schöne, sichtbare Beispiele auf dem Campus, wie die studentischen Initiativen wie der AKN und FRESH.
Vielen Dank für das Gespräch!
Juli 2026